Mit den CENIT Methodenprojekten meistern Sie die Herausforderungen der digitalen Transformation

Die Methodenberatung der CENIT AG hat ihre Leistung auf die, als Industrie 4.0 bezeichneten, industriellen Herausforderungen von Unternehmen im Engineering ausgerichtet. Digitale Transformation, autonome Fertigung oder 3D-Druck stellen den bestehenden digitalen Reifegrad im Produktentstehungsprozess in Frage und fordern Veränderungen der Strukturen produzierender Unternehmen.

Was bedeutet dies konkret im Engineering? Betrachtet man das Thema „Model-based-definition“, oder auch „3D-Master“, so wird bei unseren Methodenprojekten die aktuelle Arbeitsweise des Kunden analysiert und mit der 3D-Master „best-practice“ Methode verglichen.

Kaum ein Unternehmen nutzt nicht die Vorteile der 3D-Konstruktion. Die CAD-Daten werden digital im PDM System archiviert und die Stücklisteninformationen automatisiert generiert. Immer häufiger werden auch fertigungsrelevante Informationen im 3D-Modell hinterlegt. Die 2D-Zeichnung ist bei den meisten Unternehmen noch ein zentraler Bestandteil der Produktdefinition und des Freigabeumfangs, welche häufig eingescannt und als 2D-PDF im PDM-System gespeichert wird. Daraus ergeben sich folgende Effizienzverluste:

Informationen auf 2D-Zeichnungen stehen nicht in der Art zur Verfügung, um automatisierte und konsequente Umsetzung von Regelroutinen der Folgeprozesse zu erreichen. So kann weder ein 3D-Drucker, ein Fertigungsroboter oder eine Messmaschine automatisch auf der Grundlage von Zeichnungen arbeiten.

Ein virtuelles Bauteil oder eine Baugruppe enthalten nicht alle Informationen (Single-Source-of-Truth). Dies birgt Fehlerquellen (Inkohärenz zwischen 3D- und 2D-Daten) und beeinträchtigt die Effizienz bei der Gestaltung von Informationen und Prozessen.

 

Die CENIT Methodenprojekte im Engineering schaffen standardisierte und einheitliche Vorgehensweisen, um einen verlustfreien Informationsfluss zu gewährleisten. Für den beschriebenen Prozess bedeutet das die Implementierung der vollständigen Beschreibung eines industriellen Produktes in einem virtuellen Modell. Ein Aspekt beinhaltet, dass produktionsrelevante Metadaten und semantische PMI (Dassault Systèmes bietet zur 3D-Tolerierung unter CATIA das Modul „FT&A“ an) im 3D-Datensatz in weiterverwertbarer Form hinterlegt werden. Diese Methode wird als „model-based-definition“ oder auch als „3D-Master“ bezeichnet.


Digitale Kontinuität im Engineering

Digitale Kontinuität im Engineering

Unsere Beratungsmodule berücksichtigen, auf der Basis einer individuellen Analyse der angewendeten Methoden und Verfahrensweisen, sowohl den IST-Zustand eines Unternehmens als auch die abteilungsspezifischen Einflussfaktoren zur effizienten Gestaltung der gesamten Wertschöpfungskette. Folglich ist eine „3D-Master“ Einführung in jedem Unternehmen spezifisch auf die bestimmenden Parameter ausgelegt. In der folgenden Abbildung sind mögliche Optimierungsfelder aufgeführt.

Mögliche Optimierungsfelder

Mögliche Optimierungsfelder

Der Umfang des Methodenprojektes wird im Verlauf der Konzeptphase mit unseren Kunden erarbeitet. Größtmögliche Flexibilität erreichen wir durch ein 3-Stufen Konzept. In der ersten Stufe werden -kostenfrei und unverbindlich- auf der Basis der Rentabilität mögliche Optimierungspotentiale identifiziert, wie die  folgenden Beispiele zeigen:

  • 3D-Master
    Die Implementierung der vollständigen Beschreibung eines industriellen Produktes in einem virtuellen Modell unter Beeinflussung des Nutzungsbedarfs der Folgeprozesse.
    Startmodelle
    Um sicherzustellen, dass Daten auch von Folgeprozessen automatisch ausgelesen werden können, ist ein standardisiertes und einheitliches Datenmodell mit vorgegebenen Strukturen, Einstellungen und Geometrieelementen erforderlich.
  • Konstruktionsrichtlinien
    In einer unternehmensspezifischen Konstruktionsrichtlinie wird die Arbeitsweise, beispielsweise mit dem Startmodell, verbindlich vorgeben.
  • Template
    Ein Element zur Sicherstellung der Einhaltung von Unternehmensstandards ist die Automatisierung von wiederkehrenden Konstruktionsaufgaben. Templates werden unter CATIA mit Powercopies oder UDFs erzeugt.

 

Die zweite Stufe beinhaltet die Analyse und Konzepterstellung. Hier wird mit dem Kunden die Spezifikation für die Realisierung der Optimierungspotentiale erarbeitet. Den Detailierungsgrad des gewünschten Methodenprojektes wird unter Einbeziehung der von uns ermittelte ROI-Betrachtung bestimmt.

In der dritten Stufe wird das Projekt umgesetzt. Im definierten Projektrahmen ermöglichen gemeinsam abgestimmte Zwischenziele auch iterativen Eingriff in den Projektablauf. So wird gewährleistet, dass der Fortschritt des Projektstatus regelmäßig neu bewertet wird und zusätzliche prozessbeeinflussende Parameter berücksichtigt werden.


3-Stufen Konzept

3-Stufen Konzept